🚀 Digitalisierung, Rahmenbedingungen, Recht, Mut und Veränderungsnotwendigkeit 💡
Gestern war ich zum wiederholten Male auf dem #ZukunftskongressBayern 2025. Es gab super viele interessante Vorträge / Workshops / Panels, aber aus Platzgründen ein paar besondere Highlights:
🚀 Digitalisierung als Schlüssel zur Zukunft – 5 Thesen von Dr. Fabian Mehring
Bei der Eröffnungskeynote betonte Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, dass Digitalisierung nicht nur eine Chance, sondern eine Notwendigkeit für Deutschland ist. Seine fünf zentralen Thesen:
1️⃣ Demografie fordert Digitalisierung
Bis 2035 gehen 15 Millionen Babyboomer in Rente. Ohne umfassende Automatisierung drohen Wohlstandsverluste und staatliche Handlungsunfähigkeit. Jetzt ist die Zeit zu handeln!
2️⃣ Digitalisierung als Werkzeug gegen Bürokratie
Nur durch echte digitale Transformation – statt Papierprozesse einfach ins Internet zu verlagern – können wir Bürokratie abbauen und effizienter arbeiten.
3️⃣ Ein digitaler Staat stärkt die Demokratie
Wenn Bürger alles online erledigen können – außer mit dem Staat zu interagieren – leidet das Vertrauen in Institutionen. Der Staat muss digital modern und bürgernah werden.
4️⃣ GovTech als Wirtschaftsmotor
Warum nicht die deutsche Stärke in Verwaltung und Organisation in digitale Lösungen überführen und damit weltweit Vorreiter werden? Die öffentliche Hand muss sich als Innovationsfeld für die Digitalwirtschaft verstehen.
5️⃣ Digitale Dividende braucht ein Datum
Damit Digitalisierung wirklich effizient wird, müssen wir Doppelstrukturen abschaffen. Ein festes “Digital Only”-Datum setzt den nötigen Zugzwang, wie es Skandinavien erfolgreich vorgemacht hat.
Seine Botschaft ist klar: Deutschland muss mutiger, entschlossener und innovativer werden – sonst laufen wir Gefahr, den Anschluss zu verlieren. 💡
💡 Recht als Gestaltungsfaktor statt Hürde – ein inspirierender Perspektivwechsel von Dr. Sarah Rachut
In ihrem Vortrag zeigte sie, dass Recht nicht als Blockade für digitale Transformation in der Verwaltung verstanden werden sollte, sondern als Chancenrahmen. Statt sich von Ängsten bremsen zu lassen – sei es vor Datenschutz, KI oder neuen Strukturen – sollten wir mutig vorangehen.
🔹 Verwaltung kann und muss digital werden – nicht nur, weil es effizienter ist, sondern weil es rechtsstaatlich geboten ist.
🔹 Mut bedeutet nicht Angstfreiheit, sondern zu erkennen, dass Digitalisierung im öffentlichen Interesse wichtiger ist als Stillstand.
🔹 Schleswig-Holstein macht es mit seinem IT-Einsatzgesetz vor: KI ist erlaubt, sofern kein Gesetz dagegen spricht – eine echte Umkehrung der bisherigen Denkmuster!
Der Schlüssel? Recht als Innovationsmotor nutzen statt als Ausrede für Nichtstun! 🚀
Meine Sicht auf unsere Situation insgesamt: Wir kommen um eine Föderalismus-/Struktur-Refom nicht herum…
Danke an Guido Gehrt und sein Team vom Behördenspiegel für die Moderation & Organisation!
Hier ein paar Bilder & Eindrücke…




















Dieser Beitrag ist am 6. Februar 2025 auch auf LinkedIn erschienen.