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Neues Lernen, aber wie? Beispiel KI

30. April 2023 · Gerhard Müller

Die Welt ist gerade im Umbruch. So viele Herausforderungen, wie Klima-Katastrophe, Demografie-Veränderungen, Digitalisierung, Energie-Umstieg, Lieferkettenherausforderungen und jetzt auch noch die Chancen und gesellschaftlichen Herausforderungen beim Einsatz von #Künstlicher #Intelligenz.

Alleine das Thema künstliche Intelligenz, insbesondere der Bereich der generativen #KI, also zum Beispiel #ChatGPT und #Midjourney verändern schon so viel. Jede Woche werden neue Papers veröffentlicht, entstehen coole Startups (alleine letzten Monat angeblich 1000, siehe https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7057190420866334720), und dadurch ergeben sich super-viele neue Möglichkeiten. Jeder von uns, der in der Wissensarbeit, Verwaltung oder künstlerischen Umgebung tätig ist, tut gut daran, sich „upzudaten“ und mit den neuen Möglichkeiten vertraut zu machen. Aber wie? Und wie nehmen wir unsere Organisationen mit, in denen wir tätig sind? Wie bilden wir uns eine Meinung, und kommen ins Handeln, ins Ausprobieren, wortwörtlich ins „Begreifen“?

Ich habe am Freitag von einem Bekannten (Christoph Gruschka, vielen Dank!) gehört, wie er in einer Organisation eine Aufgabe angegangen ist, die „zu groß“ war, vor der jeder zu Recht viel Respekt hatte, aber dringend notwendig: die Erstellung eines Notfallkonzepts. Und zwar ein interessiertes Team zusammenstellen, jede zwei Wochen eine Stunde zusammenkommen, und gemeinsam daran arbeiten. Einfach mal starten, einfach mal tun, lernen und verbessern. Und sobald man etwas halbwegs Vorzeigbares hat, sich außerhalb vom Team Feedback holen und Dinge in der Organisation klären. Nach einem halben Jahr hatte die Organisation einen Stand beim Notfallkonzept erreicht, was „in Ordnung“ war, und das man sonst nur mit teurer externen Hilfe, ohne Verständnis dafür in der Organisation, ohne eigenes Lernen, erreicht hätte. Chapeau!

Genau so könnten es alle Organisationen machen, die sich mit unklaren, sich verändernden Themen beschäftigen wollen oder müssen, die Zukunft gestalten wollen, und eigentlich keine Zeit haben. Kleines, interessiertes Team, Blocker im Kalender mit fester Video-Konferenz-URL (oder persönlich treffen), einen Bereich dafür zum Beispiel im Enterprise Wiki (ich empfehle dafür natürlich, wer mich kennt, Atlassian Confluence), vielleicht noch einen Slack-Channel, ein Miro-Board, und los geht es!

Das kann man übrigens auch für sich tun, zu einem Lieblingsthema, vielleicht mit 2-3 Leuten zusammen, gerne aus der eigenen Organisation, aber auch gerne mit Bekannten oder Freunden aus anderen Organisationen. Es ist erstaunlich, was man in wenigen Wochen bis Monaten sich erarbeiten kann!

Für das Thema künstliche Intelligenz hier ein paar mögliche Startpunkte, um die Dimension des Themas zu verstehen, und zu starten:

KI-Nutzen verstehen lernen:

Text:

Bilder:

Entwicklung:

APIs:

Arbeitsumgebung auf der Basis von Microsoft 365: Microsoft 365 Copilot:

Generelle Weiterbildung im AI-Kontext:

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt:

Gesellschaftliche Veränderung & Verantwortung:

Also: #Lebenslanges #Lernen war noch nie so spannend, aber auch so wichtig wie heute!

Wie lernt ihr neue, komplexe Themen? Wie organisiert ihr etwas in eurer Organisation? Bin auf eure Kommentare gespannt!


Dieser Beitrag ist am 30. April 2023 auch auf LinkedIn erschienen.

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