Mein ausführlicher Rückblick auf den 7. Caritaskongress vom 24.-26.6.2026 in Berlin
Es gibt Veranstaltungen, von denen man mit einer vollen Tasche an Visitenkarten zurückkommt. Und es gibt solche, von denen man mit einer vollen Tasche an Gedanken zurückkommt, die einen wochenlang nicht loslassen. Der 7. Caritaskongress Ende Juni 2026 auf dem EUREF-Campus in Berlin war für mich von der zweiten Sorte. Das Motto lautete „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.” – und ich will ehrlich sein: Bei einem solchen Motto rechnet man als IT-Mensch eher mit warmen Worten als mit harten Erkenntnissen.
Es kam anders. In nahezu jeder Session, die ich besucht habe, ging es im Kern um drei Dinge, die enger zusammenhängen, als man auf den ersten Blick denkt: um Vertrauen, um Handlungsfähigkeit – und um die Frage, wie wir als Caritas verbindlich gemeinsam etwas auf die Straße bringen, gerade dort, wo es technisch, digital und unbequem wird. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz waren dabei nie ein eigenes „Fachthema in Saal 3”, sondern der Querschnitt, der sich durch alles zog – von der Keynote eines Soziologen über ein Werkstattgespräch mit zwei früheren Bundesministern bis zur Abschlussrede einer Transformationsforscherin.
Ich möchte hier nicht Session für Session abarbeiten. Ich möchte die Muster teilen, die sich für mich über die drei Tage verdichtet haben. Und an einer Stelle werde ich sehr konkret – weil ich mich dort selbst zu Wort gemeldet habe und weil ich glaube, dass dieser Punkt über die Zukunftsfähigkeit unseres Verbandes mitentscheidet.
Und: das hier ist natürlich meine Sicht auf den Kongress. In Summe waren es ca. 1000 Gäste, 63+5 Veranstaltungen, 21 Partner und Aussteller. Ich kann natürlich nur wiedergeben, was ich gesehen und gehört habe. Also, legen wir los:
Muster 1: Nicht die Spaltung ist das Problem, sondern das schwindende Vertrauen
Den stärksten gedanklichen Anker hat für mich gleich am Donnerstagmorgen die Keynote von Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani gesetzt. Es war einer der beiden Vorträge, auf die ich mich am meisten gefreut hatte – und er hat die Erwartung übertroffen, gerade weil er so unbequem nüchtern war.

El-Mafaalanis These widerspricht dem, was wir täglich zu wissen glauben: Deutschland sei gar nicht so polarisiert, wie alle behaupten. Auf der Ebene der individuellen Einstellungen habe sich in 30 Jahren erstaunlich wenig verändert – die Gesellschaft sei sogar tendenziell etwas weltoffener geworden. Er stützte sich dabei auf die vielbeachtete Studie „Triggerpunkte” von Steffen Mau und Kolleginnen: Anders als in den USA, wo sich zwei große Lager an den Rändern bilden und die Mitte aushöhlt, sitze in Deutschland fast alles in der Mitte; die Ränder seien klein und über Jahrzehnte stabil.
Warum fühlt es sich dann so an, als risse das Land auseinander? Weil – so seine Auflösung – etwas anderes passiert ist. Nicht das Misstrauen ist sprunghaft gewachsen, sondern das Vertrauen ist radikal geschwächt worden. Und es entstehen, was er „Misstrauensgemeinschaften” nennt: Menschen, die einander nicht aufgrund von Kompetenz, Bekanntschaft oder geteilten Werten vertrauen, sondern allein, weil sie dasselbe Misstrauen teilen. Eine aktuelle Studie zur Verschwörungsszene bringe es auf den Punkt: Die Akteure seien sich in nichts einig – außer in der Frage, wer auf jeden Fall unrecht hat. Das Misstrauen selbst verbindet, nicht eine gemeinsame Idee.
Sein Bild dazu ist mir geblieben: 10.000 Menschen, die einzeln durch eine Stadt spazieren, haben einen völlig anderen Effekt als dieselben 10.000, die gemeinsam demonstrieren und lautstark auftreten. Die Zahl bleibt gleich, der Impact verändert sich radikal. Und genau diesen Verstärker liefert – und hier wurde es für mich als IT-Verantwortlichen hellhörig – die digitale Infrastruktur. El-Mafaalani datierte den Beginn dieser Dynamik sinnbildlich auf das Jahr 2008, das Jahr der Finanzkrise und der Geburt von Bitcoin. Im Bitcoin-Whitepaper stehe wörtlich das Bedürfnis nach einer „trustless structure” – einer Geldform, bei der man niemandem mehr vertrauen muss, weder Zentralbank noch Staat noch Geschäftsbank. „Misstrauensgeld”, nannte er das. Parallel entstanden alternative Medien, alternative Fakten, eine Partei mit „Alternative” im Namen. Die Digitalisierung sei nicht die Ursache des Misstrauens, ermögliche aber überhaupt erst dessen Vernetzung und seinen überproportionalen gesellschaftlichen Effekt.
Besonders eindrücklich fand ich seine medizinische Metapher: Vertrauen sei wie die Muskelkraft eines Körpers. Misstrauen sei nichts Schlechtes, sondern wie das Immunsystem – es passt auf, dass kein Unsinn passiert. Misstrauensgemeinschaften aber seien eine Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem greift nicht mehr gezielt dort an, wo es nötig wäre, sondern attackiert alles – sogar das, was es schützen soll. Und eine Autoimmunerkrankung lässt sich nicht „bekämpfen”. El-Mafaalani ging vier gängige Strategien durch und verwarf jede einzelne: Angreifen macht aggressiver. Ignorieren ist Neunziger-Jahre-Denken, weil die Szene längst eigene, teils stärkere Kanäle hat. Recht geben und den Stil übernehmen ist das Schlimmste, weil es den Prozess nur beschleunigt. Und „lass sie mal regieren, dann entzaubern sie sich” funktioniert nicht, weil Gemeinschaften ihren Anführer nicht wegen Kompetenz wählen, sondern als Sprecher der Gemeinschaft – ein Fußballfan bleibt seinem Verein auch beim Abstieg treu.
Was also tun? Nicht das Misstrauen bekämpfen, sondern das Vertrauen stärken und vor allem das große „Dazwischen” adressieren – jene Mehrheit der Bevölkerung, die weder gute Gründe zum Vertrauen noch zum Misstrauen hat und diesen unangenehmen Schwebezustand schlecht aushält. Und – das war seine Pointe mit direkter Adresse an uns alle – Vertrauen verliere man vor allem dort, wo der Staat sich als nicht handlungsfähig erweist. Für die meisten Menschen seien Staat und Demokratie fast dasselbe. Wenn die Bahn nicht fährt, die Verteidigung nicht funktioniert und das Bildungssystem im Argen liegt, dann ist es fast rational, dem System nicht mehr zu vertrauen. Hier verwies er auf seine Mitarbeit in der Kommission „Initiative für einen handlungsfähigen Staat” – und schlug damit punktgenau die Brücke zur nächsten Session, die ich besucht habe.
Für mich war diese Keynote keine soziologische Fingerübung, sondern eine Standortbestimmung. Wenn digitale Infrastrukturen Vertrauen zersetzen können, dann tragen wir, die wir digitale Infrastrukturen bauen und betreiben, eine Verantwortung, die weit über Technik hinausgeht. Vertrauen ist zugleich die Grundbedingung dafür, dass digitale Angebote überhaupt angenommen werden – in der Beratung, in der Pflege, in der Verwaltung. Kein Tool der Welt ersetzt das.
Muster 2: Handlungsfähigkeit entscheidet sich im „Maschinenraum” – und der ist digital
Direkt im Anschluss besuchte ich das Werkstattgespräch „Initiative handlungsfähiger Staat – Wie kommen wir vor die Lage?“. Auf dem Podium saßen unter anderem Thomas de Maizière, früherer Bundesinnenminister und Chef des Bundeskanzleramts, und Annegret Kramp-Karrenbauer, heute Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung; moderiert von unserer Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa, die selbst in der Kommission mitgewirkt hat. Eine Stipendiatin aus Jordanien steuerte bewusst den Blick von außen bei.

Das Faszinierende an dieser Kommission – getragen von vier Stiftungen, unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten – ist ihre Selbstbeschränkung. Sie hat sich ausdrücklich nicht mit den „Was-Fragen” beschäftigt, also nicht damit, welche Rente, welche Sozial- oder Bildungspolitik richtig sei. Sie hat sich allein den Gelingensbedingungen gewidmet: der Frage, wie Reformen überhaupt umgesetzt werden. De Maizière nannte das den „Maschinenraum des Staates” – unspektakulär, ohne schnelle, sichtbare Erfolge, im Ergebnis aber spektakulär. Der Bericht umfasst 35 Reformvorschläge, und ein Satz daraus blieb im Saal hängen: „Würde nur die Hälfte dieser Vorhaben umgesetzt, wäre dieses Land ein anderes Land.”
Und nun kommt der Punkt, an dem ich innerlich applaudiert habe: De Maizière führte aus, dass hinter fast jeder scheinbar sozialpolitischen Forderung in Wahrheit eine IT- und Verwaltungsfrage steckt. „Kindergeld aus einer Hand” klinge nach Familienpolitik, sei aber in erster Linie eine Frage der IT-Architektur, der Verknüpfung von Bund, Ländern und Kommunen, der sicheren Identifizierung, der Redundanz. So etwas könne keine Ministerin einfach „verkünden”. Er erzählte, sein Enkel habe binnen zweier Monate zwei Briefe vom Staat bekommen – die Steuer-Identifikationsnummer und die Rentenversicherungsnummer –, die sich nicht miteinander verkoppeln ließen. Er nannte den Artikel 91c des Grundgesetzes, der die digitale Zusammenarbeit von Bund und Ländern regeln soll und, in seinen Worten, „einfach nicht funktioniert”. Hinter der Sozialstaatsreform, an der unsere Präsidentin arbeitet, stünden über tausend ungelöste IT-Fragen. Tausend.
Das ist exakt die Übersetzung dessen, was ich in unserer Verbandswelt jeden Tag sehe. Digitalisierung ist nicht das Beiwerk einer Reform, das man am Ende noch „dranflanscht”. Sie ist ihre Voraussetzung. Wer den Maschinenraum vernachlässigt, dessen schöne politische Pläne bleiben im Hafen liegen.
Kramp-Karrenbauer steuerte den internationalen Blick bei. Sie berichtete von einem Besuch in Odessa, wo ihr der ukrainische Digitalminister die Diia-App zeigte: vom Führerschein über die Gesundheitskarte bis zur Online-Eheschließung für Soldaten an der Front – alles digital, intuitiv, durchgängig, und bewusst so gestaltet, dass auch ältere und ländliche Menschen mitgenommen werden. Es war einer dieser Momente, in denen man als Vertreter der „Digitalisierungsnation Deutschland” still wird. Sie benannte als deutsche Grundkrankheit die Risikoaversion und die Fixierung auf Einzelfallgerechtigkeit – den besten Nährboden für komplizierte Regelungen. Pauschalierung wäre einfacher, aber sie ist nicht einzelfallgerecht, also lassen wir es lieber ganz.
Der ganze Abschnitt zum Vertrauen schließlich knüpfte nahtlos an El-Mafaalani an, ohne dass es abgesprochen gewesen wäre. De Maizière sprach von einem doppelten Defizit, das zusammenhängt: einem Funktionsdefizit des Staates und einem Vertrauensdefizit in die Demokratie. Vertrauen sei stets gegenseitig, und der Staat habe es gegenüber seinen Bürgern übertrieben – mit zehnseitigen, unleserlichen Aufklärungsbögen, mit kleinteiligen Dokumentationspflichten, mit Regelungswut, die vor allem der Haftungsabsicherung dient. Sein Plädoyer: weniger Regeln, mehr Vertrauen in der Umsetzung, dafür härtere Sanktionen im echten Missbrauchsfall. Und zum Datenschutz wurde er ungewohnt deutlich: Das Geschrei nach Datenschutz sei wenig glaubwürdig, wenn dieselben Leute bereitwillig ihre Daten bei chinesischen Anbietern abladen. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung sei ein guter Rahmen – man solle ihn pragmatisch nutzen, wie es Länder wie Finnland oder die Niederlande vormachen, statt ihn als pauschale Innovationsbremse zu instrumentalisieren.
Ich habe diese Session mit dem Gefühl verlassen, dass die wichtigsten sozialpolitischen Debatten der nächsten Jahre in Wahrheit Digitalisierungsdebatten sind – und dass wir als Caritas gut beraten sind, genau das zu verstehen und mitzugestalten.
Muster 3: Generationengerechtigkeit – ehrlich, nicht sentimental
„Caritas verbindet Generationen” – das Motto wäre eine Floskel geblieben, hätten nicht mehrere Redner es mit unbequemer Ehrlichkeit gefüllt.

Am Freitagmorgen hörte ich Prof. Marcel Fratzscher, den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, in der Session „Nach uns die Zukunft”. Er begann mit einer bewussten Provokation gegen die Stimmungslage: Die Realität Deutschlands sei besser als die „mentale Depression”, in der wir steckten. Er zitierte Roman Herzogs „Ruck-Rede” von 1997 – fast 30 Jahre alt und doch hochaktuell – und erinnerte daran, dass Deutschland damals als „kranker Mann Europas” galt, bevor das „goldene Jahrzehnt” der 2010er folgte. Veränderung zum Besseren ist möglich; vieles liegt an unserer eigenen Reformfähigkeit.

Aus der mentalen Depression erwüchsen, so Fratzscher, drei sich gegenseitig verstärkende Risiken – die „drei Ps”: Populismus, Protektionismus und Paralyse. Besonders gefährlich sei der Sozialstaatspopulismus mit seinem Nullsummendenken – der falschen Vorstellung, dass das, was Geflüchtete oder Grundsicherungsempfänger erhielten, anderen weggenommen werde. „Es ist kein Euro weniger da”, sagte er. Das Gegenmittel sei ein gemeinsames Denken: nicht „du oder ich”, sondern „wie vergrößern wir gemeinsam den Kuchen”.
Dann wurde er beim Thema Generationengerechtigkeit grundsätzlich – und mutig. Die Sorgen junger Menschen seien völlig berechtigt. Die Bildungschancen seien in kaum einem westlichen Land so ungleich verteilt wie in Deutschland, stärker sogar als in den USA. Rund 60 Prozent des Vermögens hierzulande seien ererbt, nicht erarbeitet; die unteren 50 Prozent der Bevölkerung besäßen nur etwa 2 Prozent aller Ersparnisse. Das Wohnen verschlinge bei vielen jungen Familien bis zu 40 Prozent des Einkommens. Seine zugespitzteste These: „Rente mit 70 ist die sozialste Rentenreform.” Begründung: Das umlagefinanzierte System verteile doppelt um – von Jung zu Alt und von Arm zu Reich, denn Menschen mit geringem Lebenseinkommen haben eine um sechs bis acht Jahre kürzere Lebenserwartung und beziehen ihre Rente entsprechend kürzer. Ausdrücklich kritisierte er viele Sozialverbände, sie legten zu viel Gewicht auf die ältere und zu wenig auf die jüngere Generation. Das saß, in diesem Saal.
Eine junge Teilnehmerin aus der „Generation Praktikum” hielt charmant dagegen: Die „Boomer” besetzten die guten Stellen, „Rente mit 70” blockiere Schlüsselpositionen – besser früher gehen und etwas Neues beginnen. Fratzscher widersprach mit Zahlen: In den nächsten zehn Jahren gingen netto rund fünf Millionen mehr Erwerbstätige in Rente, als junge Menschen nachrückten; schon heute seien über eine Million Stellen offen. Die Älteren nähmen den Jungen keine Jobs weg – im Gegenteil, sie im Arbeitsmarkt und als Mentorinnen und Mentoren zu halten, nütze gerade der jungen Generation.
Diese Linie zog sich weiter. Schon El-Mafaalani hatte am Vortag das Generationenthema aus der Perspektive der Kinder beleuchtet und einen Satz geprägt, den ich mir notiert habe: „Kindheit wird prekär, wenn eine Gesellschaft altert.” Kinder seien die kleinste Bevölkerungsgruppe und fielen deshalb kaum auf; man habe ihnen „ein Beruhigungsmittel gegeben” – das Smartphone –, und der digitale Raum sei für sie auch deshalb so attraktiv, weil der analoge Raum nicht mehr funktioniert. Das ist, nebenbei, der differenzierteste und am wenigsten technikfeindliche Blick auf Mediennutzung Jugendlicher, den ich seit Langem gehört habe. Er warb für echte Partizipation – etwa für eine Art „Aufsichtsrat aus jungen Leuten” für jedes Parlament, der nie überstimmen, aber Rückfragen stellen und Entscheidungen verzögern kann – und für Mentorenprogramme der Babyboomer: Würde sich nur jeder zehnte Babyboomer engagieren, verdoppelte sich rechnerisch das Personal in Kitas und Grundschulen.
Auch das Caritas Forum „Sozialpolitik für alle Generationen” am Donnerstagnachmittag, mit unter anderem dem Sozialwissenschaftler Prof. Wolfgang Schroeder und dem Vorsitzenden der Jungen Union Johannes Winkel, drehte sich um diese Frage. Tenor: Generationengerechtigkeit ist kein Renditevergleich zwischen Jung und Alt, sondern ein ehrliches Füreinander. Die kurz zuvor vorgelegten Vorschläge der Alterssicherungskommission wurden als „erster Schritt” verhalten optimistisch bewertet – als Vertrauensanker, der aber die eigentlichen Herausforderungen Gesundheit und Pflege nicht löst. Schroeder warb in diesem Zusammenhang sogar für mehr Begegnungsräume, halb augenzwinkernd unter dem Stichwort „10.000 Kneipen für Deutschland” – ein Echo auf El-Mafaalanis weggefallene analoge Räume.
Was nehme ich daraus mit? Dass „Generationen verbinden” nichts Weiches ist, wenn man es ernst meint. Es heißt, der jungen Generation ehrlich in die Augen zu sehen – auch beim unbequemen Thema Rente – und die Älteren nicht in den Ruhestand zu verabschieden, sondern als Ressource zu begreifen. Für unsere IT-Welt heißt es konkret: Wir müssen Menschen aller Generationen mit digitalen Werkzeugen befähigen statt überfordern, und wir müssen die Lernfähigkeit in den Mittelpunkt stellen, die Fratzscher als wichtigste Kompetenz der Zukunft benannte – „drei- bis fünfmal im Berufsleben neu erfinden”.
Muster 4: Caritas, die ihre Größe nutzt – mit klaren Positionen und einer Stimme

Schon die Kongresseröffnung am Mittwochabend hatte den Ton gesetzt. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa beschrieb Caritas-Arbeit als „Generationenverbindungsarbeit gegen alle Spaltungsversuche der Populisten”. Michael Landau von Caritas Europa warnte mit Blick auf das neue europäische Asylsystem eindringlich davor, dass aus dem „Schutz von schutzsuchenden Menschen” ein „Schutz vor schutzsuchenden Menschen” werde. Und die Vertreterin des Deutschen Landkreistags nannte das kommunale Rekorddefizit von rund 31 Milliarden Euro „demokratiegefährdend” – weil der Staat dort, wo die Menschen leben, handlungsfähig bleiben muss. Wieder dieser rote Faden: Handlungsfähigkeit und Vertrauen. Bemerkenswert fand ich, dass selbst die kirchliche Rahmung digital grundiert war – mehrfach fiel der Verweis auf eine neue päpstliche Enzyklika zur Künstlichen Intelligenz, die den Menschen in den Mittelpunkt und Fragen des „Safeguarding” auf die Tagesordnung setzt.
Inhaltlich besonders relevant für meine Arbeit war die Session „Mitwirkung im Caritas Netzwerk Deutschland” zur neuen, 2025 einstimmig beschlossenen Verbandsordnung. Hier wurde von ein „Netzwerk Caritas in Deutschland” vorgestellt, das bewusst gering reguliert ist und bisher informelle Konferenzen sichtbar und mitgestaltbar macht. Das Netzwerk lebt operativ über unsere Plattform CariNet und eine neue Website mit Registrierung.

Und in der Session „Dafür steht Caritas. Solidarität schafft Zukunft” ging es um die Vorbereitung der „Augsburger Thesen” für die Caritas-Aktionstage. Die schärfste Erkenntnis dort: Caritas lasse sich zu oft in Detail- und Sündenbock-Debatten ziehen – etwa beim Framing „Migrationskrise” – statt klare, menschenrechtsbasierte Grundpositionen zu verteidigen. Aus rund 180 Einzelforderungen wurden plakative Thesen verdichtet („Armut darf kein Ausschlusskriterium sein”, „Ohne Wohnraum keine soziale Gerechtigkeit”, „Prävention ist Pflicht”). Mir gefiel das Argument, Forderungen müssten „so konkret wie möglich, so abstrakt wie nötig” sein – und das ökonomische Schlagwort, dass ein in Prävention investierter Euro ein Vielfaches an Folgekosten spart. Klarheit in der Botschaft ist auch eine Form von Handlungsfähigkeit.

All das mündete für mich am Freitagvormittag in die zweite Session, auf die ich mich besonders gefreut hatte – und in der ich selbst das Wort ergriffen habe.
Die Session, in der es konkret wurde: Erwartungen an den Verband und seine Lobbyarbeit
Die Session „Was sind Erwartungen und Anforderungen der Unternehmensverantwortlichen der Caritas an den Verband und seine Lobbyarbeit?“** war Teil der Reihe „Gute Unternehmensführung”. Dr.** Friedrich von Schönfeld, im DCV-Vorstand für Finanzen und Recht zuständig, eröffnete mit einem bemerkenswert ehrlichen Erfahrungsbericht.

Er schilderte die erste große, koordinierte Lobbykampagne der Wohlfahrt rund um das Sondervermögen Infrastruktur von rund 500 Milliarden Euro. Aus seiner Vorerfahrung im Wirtschaftsministerium kannte er die Mechanik der Mittelvergabe von der anderen Seite und wunderte sich, dass die Caritas in solchen Verteilungsprozessen bislang kaum „mitgrub”, anders als etwa Sparkassen oder die Stahlindustrie. Also baute man eine professionelle Kampagne: eine gemeinsam finanzierte Projektstelle, ein Positionspapier über die BAGFW, ein gut begründbares Thema (energetische Sanierung der eigenen Immobilien), eine plausible Zahl – 10 Milliarden Euro über zehn Jahre –, sorgfältiges Stakeholder-Mapping und bundesweite Mobilisierung.
Das Ergebnis war erst ein Triumph, dann eine Lehrstunde. Schon nach einem halben Jahr stand im Referentenentwurf nahezu exakt das geforderte Förderprogramm – mit denselben Argumenten und Größenordnungen. Dann strich das Kanzleramt über ein Wochenende den Betrag von zehn auf vier Milliarden zusammen. „Vom Super-High zum Super-Low”, sagte von Schönfeld. Seine Bilanz blieb trotzdem positiv: Man habe getestet, wie eine verbandsweite Kampagne funktioniert, sei sehr weit gekommen und habe das Thema in den Köpfen der Entscheider verankert. Und „im Windschatten” wurden andere Posten gesichert – darunter 150 Millionen Euro für Frauenhäuser und, für mich besonders bemerkenswert, 1,6 Milliarden Euro für die Digitalisierung der Langzeitpflege.
In der anschließenden Fishbowl, begleitet von Mentimeter-Abfragen, verdichteten sich die Erwartungen an den Verband schnell zu wenigen klaren Strängen. Eine Geschäftsführerin einer großen Stiftung im Süden brachte das Bild auf den Punkt, das den ganzen Saal trug: Der Caritas fehle ein Äquivalent zum BDI – ein schlagkräftiger „Unternehmerverband” für die unternehmens- und steuerpolitischen Themen. Man sei am Ende ein „ganz normaler Unternehmer” mit denselben Problemen: Lieferkettengesetz, Entgelttransparenz, nicht refinanzierte Bürokratie, hochkomplexes Steuerrecht für gemeinnützige Organisationen. Andere forderten mehr Kooperation, zentralen Einkauf und Standardisierung statt 27-facher Mehrfacharbeit, mehr wirtschaftliche Professionalisierung, Kennzahlen und Benchmarking – „von den Großkonzernen lernen, was die richtig machen”. Ein Teilnehmer formulierte das schönste Bild des Tages: „Es braucht nicht jeder einen grünen oder gelben Bleistift – es reicht, wenn jeder den gleichen hat.”
Und genau an dieser Stelle habe ich mich gemeldet.
Wofür ich selbst eingetreten bin
Ich habe mich vorgestellt mit „Gerhard Müller, Geschäftsführer vom Caritas-Netzwerk IT e. V. ” – und ich habe die Perspektive von IT, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz mit Nachdruck in diese unternehmenspolitische Runde getragen. Ich möchte meine Punkte hier festhalten, weil ich überzeugt bin, dass an ihnen ein gutes Stück der Zukunftsfähigkeit unseres Verbandes hängt.
Erstens: Digitalisierung ist das Nervensystem jeder Organisation. Mir macht Sorge, wie wenig Organisationen aus der Caritas und der Freien Wohlfahrtspflege insgesamt Digitalisierung, IT und gerade IT-Sicherheit wirklich ernst nehmen. Wer „weggecybert” wird, hat kein IT-Problem – der hat ein existenzielles Problem. Eine Organisation ohne funktionierendes digitales Nervensystem ist handlungsunfähig, egal wie gut ihre Menschen und ihre Werte sind.
Zweitens: Künstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslage fundamental. Ich habe in der Session auf die BSI-Warnung von Anfang derselben Woche verwiesen, die so ähnlich auch international parallel von verschiedensten Ländern verbreitet wurde. Die Botschaft ist deutlich: Durch KI werden Cyber-Angriffe so viel schneller, besser und tiefer, dass praktisch niemand mehr in der Lage sein wird, seine IT allein sicher zu betreiben. Meine zugespitzte Hypothese: Vielen Organisationen droht in den nächsten ein, zwei Jahren das digitale Rückgrat wegzubrechen. Die großen Träger haben das verstanden und professionalisieren sich – so z.B. der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. etwa arbeitet mit einem spezialisierten IT-Dienstleister der Caritas, der SoCura. Es sind die mittleren und kleinen Träger, um die ich mir ernsthaft Sorgen mache. Wir haben im Caritas-Netzwerk IT Erfahrungsaustauschgruppen mit teils 150 Teilnehmenden – aber bei rund 6.200 Organisationen ist das noch viel zu wenig.
Drittens: Niemand muss IT allein neu erfinden. Es kann nicht zielführend sein, dass jede Einrichtung dasselbe parallel selbst betreibt – jede für sich Software auswählt, Datenschutz organisiert, Sicherheit gewährleistet. Ich habe dafür plädiert, das Subsidiaritätsprinzip neu zu denken. Subsidiarität heißt ja gerade nicht „jeder macht alles selbst”, sondern: Was vor Ort am Menschen geleistet werden muss, bleibt vor Ort – aber das, was eine Einheit nicht mehr sinnvoll allein leisten kann, wandert auf eine tragfähigere Ebene. Sehr viel bleibt Arbeit vor Ort mit Menschen, ganz klar. Aber die IT und die Prozesse dahinter können und sollten wir bündeln und professionalisieren.
Viertens: KI ist eine Riesenchance – wenn wir sie bezahlbar und professionell machen. Ich bin ausdrücklich ein großer Fan von KI. Aber es darf nicht jede Einrichtung einzeln teure Lizenzen einkaufen müssen. Selbst ein Kindergarten muss KI zu niedrigen Kosten vernünftig nutzen können – und gleichzeitig brauchen wir das Know-how, um sie professionell und verantwortungsvoll einzusetzen. Ich arbeite selbst sehr viel mit KI, um Konzepte und Texte zu erstellen, unter anderem mit Claude Code, und biete dazu demnächst eine offene Session zum Mitmachen an. Warum? Weil ich erlebe, dass der Aufwand für Migrationen und Umstellungen um einen Faktor 5 sinken kann. Und – das ist mein Punkt aus der Systemtheorie – ein Faktor 5 verändert immer alles. Plötzlich werden Dinge organisierbar, die vorher schlicht unmöglich erschienen: Organisationsgrenzen lassen sich mit vertretbarem Aufwand verschieben, Leistungsketten mit Kostenträgern lassen sich digital statt auf Papier abwickeln. Genau hier liegt eine historische Chance, gewisse Teile gemeinsamer zu tun.
Fünftens – und das ist für mich der schwierigste Punkt: Die eigentliche Hürde heißt Verbindlichkeit. Das Schwerste in der Praxis ist nicht die Technik. Es ist, Verbindlichkeit herzustellen – dass Organisationen sagen: „Wir wissen noch nicht genau, wohin wir gehen, aber wir gehen gemeinsam.” Das ist erstaunlich schwer und gleichzeitig die größte Herausforderung. Und damit verbunden: bestehende Strukturen stärken, statt ständig Neues zu erfinden. Bei Rahmenverträgen etwa habe ich auf die Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH (WGKD) verwiesen – sie ist für Rahmenverträge deutlich größer als die Caritas und hat mit Rahmenverträgen viel Erfahrung. Meine Haltung: Warum müssen wir wieder etwas Neues erfinden? Wenn es gute Strukturen gibt, dann stärken wir sie.
Sechstens: Gegenüber der Politik zählt nur eine vorkonsolidierte Stimme. Aus meiner früheren Zeit als IT-Unternehmer und aus Funktionen wie dem Vorsitz des Digitalisierungs-Fachausschusses der IHK für München und Oberbayern weiß ich, wie politische Entscheider ticken. Sie wollen keine Einzelmeinungen verschiedener Wohlfahrtsverbände, sondern eine vorabgestimmte Position für alle. Mein Wunsch an die Caritas und an alle unternehmerischen Akteure lautet deshalb: Stärkt die BAGFW, leistet ihr eine perfekte Zuarbeit und sucht nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern geht als bereits abgestimmte Position mit einer Stimme in die Politik – zumal die Caritas im nächsten Jahr ohnehin den BAGFW-Vorsitz übernimmt. Anders bekommen wir das in der Politik nicht hin. Die meisten Politikerinnen und Politiker, die ich kenne, kennen die tatsächliche Größe der Caritas und der gesamten Freien Wohlfahrtspflege gar nicht. Die BAGFW wird, pointiert gesagt, mit einer Handvoll Menschen vertreten – steht aber für rund zwei Millionen Beschäftigte und drei Millionen Ehrenamtliche. So, wie es aktuell läuft, verschenken wir dieses Gewicht.

Was mich gefreut hat: Mein Beitrag wurde aufgegriffen. Eine Kollegin, die zuvor 19 Jahre in einem kalifornischen Großkonzern mit über 120.000 Mitarbeitenden gearbeitet hatte, schloss direkt an und sprach von einem „180-Grad-Unterschied” zwischen der IT-Power dort und der Realität in der Caritas – und davon, dass man kein Großkonzern werden wolle, aber sehr wohl lernen könne, etwa über klar definierte Service-Level-Vereinbarungen. Und nicht ohne Ironie: Die Moderation ließ die offenen Antworten der Teilnehmenden noch während der Session per KI clustern – und lobte ausdrücklich, wie vernünftig die Auswertung sei. Praktischer kann man kaum vorführen, worüber wir reden.
Der Abschluss: Maja Göpel und die Frage nach dem Wert hinter dem Preis

Den Kongress beschloss eine Keynote der Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel – und sie war für mich der passende Schlussstein, weil sie die Digitalisierungsfrage auf die Werteebene hob. Ihre Leitfrage lautete: Was ist eigentlich eine menschliche Zukunft? Geld und Technologie seien nur Mittel zum Zweck; gerade in Krisenzeiten entscheide die Frage nach dem „Wozu”. Ihre Aufgabe als Forscherin beschrieb sie als die, „die Taschenlampe” dorthin zu halten, wo erkennbar wird, was funktioniert und was nicht – denn Menschen könnten nur das in die Welt bringen, was sie sich vorstellen können.
Beim Thema KI war sie so klar wie unbequem: Technologie sei weder gut noch schlecht, sondern richtungsabhängig – ein „Dual Use”. Bevor man sie einsetzt, müsse man Ziel und Governance klären: Wohin wollen wir, wer treibt den Prozess, welche „Updates” der Zusammenarbeit müssen vorausgehen? Sie verwies auf das WBGU-Gutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft”, das utopische Pfade (vernetzte Weltgesellschaft, Kooperationskultur, Digitalisierung für Nachhaltigkeit) dystopischen gegenüberstellt (Machtkonzentration, Totalüberwachung, explodierender Ressourcenverbrauch). Den aktuellen Trend sah sie eher dystopisch: Rechenzentren mit enormem Wasser- und Energieverbrauch, das Löschen von Umwelt- und Klimadaten von Regierungsservern, intransparente Algorithmen, die – am Beispiel von Grok und „Grokipedia” gegenüber dem Konsensprinzip von Wikipedia – den Wirklichkeitsraum neu definieren. Sie warnte vor einem „Raubzug an Wissen”, wenn bequeme KI-Zusammenfassungen die bezahlten Primärquellen aus Journalismus und Wissenschaft verschwinden lassen, und zitierte den Aufruf des New-York-Times-Verlegers, dagegen aufzustehen.
Ihr Schlussbild war eine Haltung, die ich mir für unsere ganze Branche wünsche: genau zu verstehen, wo Wert geschaffen und wo nur Geld abgeschöpft wird – und sich nicht von rein geldwertorientierten Erfolgsdebatten „kirre machen” zu lassen. Zugespitzt sagte sie sinngemäß: „Zeig mir den sozialen und ökologischen Mehrwert hinter deiner Lösung, und ich bin Fan – wenn du den nicht benennen kannst, mach deine Hausaufgaben und komm zurück.” Für jede KI- und Digitalisierungsentscheidung, die wir in der Caritas treffen, ist das ein guter Prüfstein.

In der abschließenden Mentimeter-Wortwolke vervollständigten Hunderte Teilnehmende den Satz „Caritas gestaltet Wandel durch…“. Die größten Begriffe: Vertrauen, youngcaritas, Gemeinschaft, Begegnung, politisches Engagement. Aber dazwischen standen, gut sichtbar, auch: Digitalisierung, KI, Innovation, Lobbying. Genau dort, wo sie hingehören – mitten im Selbstverständnis der Caritas, nicht am Rand.
Mein Fazit: Das digitale Rückgrat gemeinsam stärken
Wenn ich die drei Tage in einem Gedanken bündeln müsste, dann diesem: Vertrauen, Generationengerechtigkeit und Handlungsfähigkeit sind keine getrennten Themen – und Digitalisierung ist der Querschnitt, der sie zusammenhält.
El-Mafaalani hat gezeigt, wie digitale Infrastrukturen Vertrauen zersetzen können – und dass wir das Vertrauen stärken müssen, wo der Staat handlungsfähig ist. Das Werkstattgespräch mit de Maizière und Kramp-Karrenbauer hat gezeigt, dass Handlungsfähigkeit sich im digitalen „Maschinenraum” entscheidet, hinter tausend ungelösten IT-Fragen. Fratzscher und das Caritas Forum haben Generationengerechtigkeit ehrlich gemacht und die Lernfähigkeit ins Zentrum gerückt. Die Lobby-Session hat gezeigt, dass wir nur „mit einer Stimme” durchdringen. Und Göpel hat uns mitgegeben, bei aller Technik immer zuerst nach dem Wert zu fragen, nicht nach dem Preis.
Meine Überzeugung nach diesem Kongress ist gefestigter denn je: Die Caritas hat die Werte, die Struktur, die Ausbildung und die schiere Größe, um in einer unsicheren Zeit Orientierung und Halt zu geben. Damit das so bleibt, müssen wir unser digitales Rückgrat gemeinsam, verbindlich und solidarisch stärken – nicht jeder für sich, sondern in tragfähigen Strukturen, mit bezahlbarer und sicherer IT, mit verantwortungsvoll eingesetzter KI und mit einer abgestimmten Stimme gegenüber der Politik. Die Chancen, die uns KI gerade eröffnet, sind zu groß und die Risiken im Bereich IT-Sicherheit zu existenziell, um sie 6.200-fach parallel und allein zu bearbeiten.
„Zusammen geht was” ist deshalb für mich kein Kampagnenmotto. Es ist eine IT-Strategie.
Wer mit mir über gemeinsame, bezahlbare und sichere IT- und KI-Wege in der Caritas und der Freien Wohlfahrtspflege sprechen möchte – über Subsidiarität neu gedacht, über Verbindlichkeit, über die nächste offene Session zu KI-gestützter Arbeit –, den lade ich herzlich zum Austausch ein. Schreiben Sie mir. Denn das Schwerste ist nicht die Technik. Das Schwerste ist, gemeinsam loszugehen.
Vielen Dank an alle Organisator:innen des Caritas-Kongresses in Berlin, die vielen guten Impulsgeber:innen, die vielen offenen guten Gespräche in den Pausen, und natürlich war es schön, die meisten Kolleg:innen vom Caritas-Netzwerk IT e. V. auch mal wieder persönlich zu sehen!
Hier noch ein paar weitere Eindrücke vom Caritas-Kongress, alle Bilder von mir dürfen frei / ohne Namensnennung genutzt werden: https://www.dropbox.com/scl/fo/gqw2k4buqxxnegw9fafgi/AIfkFlQrc8FqDQ0xjXXqyzQ?rlkey=hx9k270tiqq3d2s4bbcw2fgjp&st=h5a0xch0&dl=0
































Transparenz: Der Artikel wurde mit Unterstützung von KI ausformuliert.
#CaritasKongress26
Dieser Beitrag ist am 28. Juni 2026 auch auf LinkedIn erschienen.